Lecker!

Der Genussbahnhof „Bahnsteig 1“

Schön is‘ ja vor allem auch inne Eifel, woll? Jedenfalls mag einem das so vorkommen, wenn man aus dem Sieger- oder Sauerland stammt. Ich für meinen Teil stamme zwar nur ein ganz bisschen aus dem Bergischen Land, aber in der Eifel finde ich es trotzdem recht nett. Das mag aber auch daran liegen, dass ich demnächst fünfzig werde. Ob man es in der Eifel nämlich mit 20 so richtig prall findet, da bin ich mir nicht so…obwohl! Ich bin mir da sogar sehr sicher. Mayen, Gerolstein und Daun mögen hübsche Ausflugsziele sein – für so Fünfzigjährige jedenfalls. Aber als Zwanzigjähriger fand ich es da nur so mittel. Zum einen weil ich dort lernen musste, wie man Heckler&Koch-Produkte zerlegt und wieder zusammensetzt, während man einen Sack über dem Kopf hat, zum anderen weil da nun mal außer Gegend mit nassen Vuklkanlöchern drin nicht wirklich viel los ist.

Da man aber mit kurz vor fünfzig so langsam Gefallen findet an Hügellandschaften mit Flüssen und nassen Vulkanlöchern drin und an Grün und an lecker Essen, kann man ruhig mal in die Eifel fahren. Wenn da dann auch noch eine sympathische Buxe eine allerliebste Gastronomie in Mayschoß betreibt, dann erst recht. Und wenn man da nicht mit Sack überm Kopf H&K-Produkte zerlegen soll, sondern vorlesen und essen und trinken, dann erst recht. Bei der besagten sympathischen Buxe gibt es nämlich sehr lecker Schmackofatz und eine hübsch eingerichtete Spirituosenbar noch außerdem. Wenn man dann auch noch vorher das Kind in Bonn abgeben kann, was der sogar super findet, weil da ein Kindergartenkumpel hingezogen ist, dann steht dem wilden Leben im Ahrtal nichts mehr im Wege.

Studentische Deko

Das dachte sich dann auch noch manch anderer von Buxe bis Curry und – man höre und staune – von weit unter bis deutlich über fünfzig und reiste im März 2017 zur Lesung unter dem schönen Titel „Studinnieren“ an. Selbst mein mir angetrautes Eheweib konnte wegen der sicheren Unterbringung des Sprosses nicht nur dabei, sondern sogar entspannt dabei sein. Und weil das im Jahr 2017 so schön war, passiert das so ähnlich in 10 Tagen, am 17. März 2018, schon wieder. Wahnsinn, oder? Kann man sich sogar im Netz für anmelden, falls noch Platz frei sein sollte. Das weiß aber nur die sympathische Buxe – ich komme nur zum Essen, Trinken und Vorlesen und nicht zum Hecklern oder Kochen.

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Über trinkzwang

Das Buch:          Männer-WG mit Trinkzwang    ab 02.07.2012 im Handel "Nenn mich gern weiter Burschi. Ich für meinen Teil bin Sängerschafter. Wir singen manchmal auch vor dem Saufen."        Über die Zimmersuche landete ich 1989 in einer Studentenverbindung. Eigentlich wollte ich nur sechs Wochen bleiben, doch es sieht inzwischen so aus, als würde ein ganzes Leben daraus. Denn auf dem Haus gab es nicht nur ein billiges Zimmer, sondern auch immer etwas zu erleben - auch heute noch, wenn ich immer mal wieder da bin. Im Buch kommt viel Alkohol vor, zudem diverse Verbindungen unterschiedlicher Gattung, Trinkrituale, das Fechten, die Frage nach Historismus, Chauvinismus oder harmlosem "Trachtenverein", seltsame Typen, eine vernachlässigte Freundin, ein paar andere Frauen, ein Revoluzzer, die Uni, einige Kneipen, eine jamaikanische Gottheit, die Bands "Minor Threat" und "Fuck No!" und ein sehr schöner Baum.
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