Draußen im Grünen oder JWD

Das wird die ganz große Sause! Bisher vor allem Territorialbuxen, Katholiken und wenn ein Corps, dann waren’s Weinheimer, die mich zur Lesung luden. Aber jetzt Kösener – und auch noch in Berlin!! Das wird ein rauschendes Fest mit Koks, Nutten und Champagner am 28.06.2014 beim Corps Vandalia-Teutonia… dachte ich.

Pabst in Zehlendorf

Pabst in Zehlendorf

Und immerhin haben die in ihrem schönen, großen Haus in Berlin-Zehlendorf auch einen Pabst, den ich hier gleich mal abbilde, weil es in diesem Blog immerhin schon ein paar Pabstabbildungen gab – eine kleine Sammlung geradezu. Nun, werte Leser, wird es euch und ihnen aber mit Sicherheit nicht entgangen sein, was die mindestens zwei Haken an der Geschichte bis hierhin waren. Oder etwa doch? Dann möchte ich das sogleich und ohne eingeschoben Aufbau eines 448-seitigen Spannungsbogens auflösen. Der erste Haken heißt „28.06.“, der zweite heißt „Zehlendorf“

Zehlendorf ist natürlich toll. In Zehlendorf wohnt sich’s gepflegt im Grünen und es gibt zahlreiche äußerst würdige alte Villen – nicht zuletzt die des Corps Vandalia-Teutonia. Zehlendorf befindet sich (siehe Link im vorigen Absatz) aber auch ca. 15 km von den Teilen Berlins entfernt, in denen es reichlich Koks, Nutten und Champagner gibt – oder jedenfalls die Art von Leben, die man mein, wenn man „Koks, Nutten und Champagner“ schreibt, selbst wenn nicht immer alle drei dieser Komponenten beteiligt sein sollten. Ich vermute, in manchen Teilen Zehlendorfs kann man Wochen und Monate ganz gut leben, ohne seine Nachbarn jemals hinter den Hecken ihrer parkähnlichen Gärten sehen zu müssen. Und das traf an einem 28.06.2014 noch umso mehr zu, was wiederum mit dem Spielplan zu tun hatte. Denn der echte Fußballfan schaut sich natürlich auch WM-Achtefinale an, an denen die Deutsche Nationalelf nicht beteiligt ist. Und davon liefen an dem Abend gleich zwei.

Es wohnt sich nett in Zehlendorf

Es wohnt sich nett in Zehlendorf

Will letztlich heißen, dass weder in Zehlendorf im Allgemeinen noch bei der Lesung im Speziellen allzu viel los war. Dadurch war’s dann aber mal wieder eine ganz andere Lesung mit einem kleinen, lose auf Ledersessel gelümmelten Publikum statt der sonst üblichen zwangsweise zusammengetriebenen Füxe, die in Hundertschaften an Kirchenbänke gefesselt zum Lauschen verdonnert werden. Außerdem ist ja sowieso alles in Ordnung, so lange das Bier nicht ausgeht, wa?!

Dazu kam es selbstverständlich nicht – weder in Zehlendorf noch in den anderen Locations in Berlin, die ich sogar mit Frau besuchen konnte, weil wir kurzerhand die Babysitterin vom Dorf mit in die große, böse Stadt geschleppt hatten. Was die tatsächlich gegen Fahrtkosten und Logis mit sich machen ließ. Und auch wenn Reisen nach Berlin sowieso immer eine Freude sind, habe ich diese noch für eine weitere Kleinigkeit in besonderer Erinnerung. Ich lernte nämlich in der angemieteten kleinen Kreuzberger Wohnung ein neues Wort, welches seitdem einen Ehrenplatz in der Liste meiner Lieblingswörter einnimmt. Um Google beim indexieren nicht allzu sehr zu verwirren poste ich es nur im zum Abschluss folgenden Bild:

BÜrotÜrschlÜssel?

BÜrotÜrschlÜssel?

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Über trinkzwang

Das Buch:          Männer-WG mit Trinkzwang    ab 02.07.2012 im Handel "Nenn mich gern weiter Burschi. Ich für meinen Teil bin Sängerschafter. Wir singen manchmal auch vor dem Saufen."        Über die Zimmersuche landete ich 1989 in einer Studentenverbindung. Eigentlich wollte ich nur sechs Wochen bleiben, doch es sieht inzwischen so aus, als würde ein ganzes Leben daraus. Denn auf dem Haus gab es nicht nur ein billiges Zimmer, sondern auch immer etwas zu erleben - auch heute noch, wenn ich immer mal wieder da bin. Im Buch kommt viel Alkohol vor, zudem diverse Verbindungen unterschiedlicher Gattung, Trinkrituale, das Fechten, die Frage nach Historismus, Chauvinismus oder harmlosem "Trachtenverein", seltsame Typen, eine vernachlässigte Freundin, ein paar andere Frauen, ein Revoluzzer, die Uni, einige Kneipen, eine jamaikanische Gottheit, die Bands "Minor Threat" und "Fuck No!" und ein sehr schöner Baum.
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