Pöse Purchen!

Köln… Hier war ich doch schon mal. Ist das nicht die Stadt mit der putzigen Kapelle in der Innenstadt, die ihre Stadtteile auf der falschen Rheinseite ignoriert und sie gerne an Düsseldorf abgeben würde.

(Und dann stand hier mal: Man sollte solche Beiträge nicht zwischendurch beim Warten beginnen. Das Handy war jetzt der Meinung, ich wolle sofort veröffentlichen. Finde die Funktion nicht, das hier auf „Entwurf“ zurück zu setzen. Deswegen: später mehr!“

Hinter dem Haus wieder raus kommen ist so'ne andere Sache

Hinter dem Haus wieder raus kommen ist so’ne andere Sache

Ich war also noch mal in Köln – und zwar am 30. April 2014 bei der Kölner Burschenschaft Wartburg. Und natürlich sind das keine „pösen Purchen“ sondern welche, die ganz brav nicht mehr in der DB sind, die in keiner verwirrenden Heine oder Heinrich-Heine-Straße wohnen und bei denen man total knorke hinterm Haus parken kann. Sonst kann ich mich nicht an allzu viel erinnern, weil es nach der Lesung noch extrem lustig gewesen sein muss und ich wohl ein halbes Bier zu viel getrunken habe.

Es muss doch Putzwasser gewesen sein...

Es muss doch Putzwasser gewesen sein…

Ach ja, da waren spät in der Nacht noch diese ebenfalls sehr lustigen jungen Männer vor der Tür, die sich Corpsstudenten nannten, aber weder Bänder um hatten noch sich sonst irgendwie ausweisen konnten – außer vielleicht dadurch, dass sie eben noch ein bisschen lustiger (voll wie die Haubitzen) waren als alle anderen auf dem Haus. Wobei das jetzt fasch formuliert war, weil so lustige und zudem unkenntliche Herren lässt der gute Buxe natürlich nicht ein. Das wiederum sieht so eine Gruppe wirklich SEHR lustiger Corpsstudenten nicht ein. Was dann letztlich dazu führt, dass zunächst die gar nicht unbedingt sooo lustigen Draußenbleiber ein wenig randalig werden (Hatten die sogar die Tür beschädigt?). Was dann wiederum dazu führt, dass ein recht lustiger Wartburger ihnen aus dem Obergeschoss einen Eimer Papstat oder Putzwasser oder ähnliches übergoss, woraufhin nach noch ein wenig Gepöbel endlich Ruhe im Karton war.

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Außerdem weiß ich noch, dass am nächsten Tag per Mitfahrzentrale ein Heidelberger Korporierter mit Freundin bei mir im Auto saß. Ich nenne keine Namen von Person oder Bund, weil’s sonst ja gleich wieder los geht, warum der denn wohl keinen eigenen A6 oder Cayenne  hat und mitfahren muss, etc. War jedenfalls insgesamt eine gute Sache und lustige Plakate direkt neben dem Papst haben die auch, die Wartburger aus Köln, die Ihr Haus übrigens auf der richtigen Rheinseite haben.

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Über trinkzwang

Das Buch:          Männer-WG mit Trinkzwang    ab 02.07.2012 im Handel "Nenn mich gern weiter Burschi. Ich für meinen Teil bin Sängerschafter. Wir singen manchmal auch vor dem Saufen."        Über die Zimmersuche landete ich 1989 in einer Studentenverbindung. Eigentlich wollte ich nur sechs Wochen bleiben, doch es sieht inzwischen so aus, als würde ein ganzes Leben daraus. Denn auf dem Haus gab es nicht nur ein billiges Zimmer, sondern auch immer etwas zu erleben - auch heute noch, wenn ich immer mal wieder da bin. Im Buch kommt viel Alkohol vor, zudem diverse Verbindungen unterschiedlicher Gattung, Trinkrituale, das Fechten, die Frage nach Historismus, Chauvinismus oder harmlosem "Trachtenverein", seltsame Typen, eine vernachlässigte Freundin, ein paar andere Frauen, ein Revoluzzer, die Uni, einige Kneipen, eine jamaikanische Gottheit, die Bands "Minor Threat" und "Fuck No!" und ein sehr schöner Baum.
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