Rauchfrei bei Veranstaltungen?

Sobald ich hier mehr als ein Jahr ins Hintertreffen gerate, stelle ich das Blog ein. Genau so mache ich das, jawohl. Für die einen mag das wie ein Versprechen klingen, für die anderen wie eine Drohung. Aber eigentlich schreibe ich das nur, weil man ja irgendwie anfangen muss und weil mir gerade auffiel, dass der 30. Januar 2014 schon über ein halbes Jahr her ist. An eben diesem trug es sich zu, dass ich auf Ladung der Herren Verbandsbrüder der Sängerschaft Markomannen zu Brünn in Karlsruhe eben dorthin reiste, um aus dem Werke vorzutragen. Das bedeutet ich war zur Lesung in Karlsruhe – nicht in Brünn. Ist aber auch manchmal kompliziert mit der Geographie in diesen Korporationsnamen (siehe z.B. auch Clausthaler Wingolf in MarburgBurschenschaft Ghibellinia zu Prag in Saarbrücken, Alte Prager Landsmannschaft Hercynia im Coburger Convent zu Frankfurt…). Bevor ich jetzt erzähle, dass die Lesung hübsch war wie immer, und dass ein paar Buxen da waren, was vermutlich nicht stimmt, weil’s CVer waren oder Currys oder Landser und dann alle beleidigt sind, weil man das ja gar nicht verwechseln KANN (!!) – selbst in verschwommenen Erinnerungen von vor über 180 Tagen, prügel ich besser mal eben auf meine lieben Verbandsbrüder, die Markomannen, ein. Was nämlich gesagt werden muss: Aus Karlsruhe werdet ihr ja kaum nochmal weg kommen – da kann man nix machen. Und das Haus ist ja auch eigentlich toll – wirklich! Aber an dem „eigentlich“ könntet ihr etwas arbeiten, damit dann nur noch das „wirklich“ übrig bleiben möge. Also hört doch bitte auf, eure Bar ständig zu putzen, macht ein paar Lichter aus und erlaubt das Rauchen im Haus wieder. Dann könnte es bei euch nämlich ganz gemütlich sein – ehrlich! Und ich schreibe das, weil es bei euch tatsächlich gemütlich sein könnte. Über die armen Schweine mit irgendwelchen Neubau-Häusern, die da gar keine Chance haben, würde ich das niemals schreiben.  Fotos habe ich keine gemacht. Die wären überbelichtet heraus gekommen.

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Über trinkzwang

Das Buch:          Männer-WG mit Trinkzwang    ab 02.07.2012 im Handel "Nenn mich gern weiter Burschi. Ich für meinen Teil bin Sängerschafter. Wir singen manchmal auch vor dem Saufen."        Über die Zimmersuche landete ich 1989 in einer Studentenverbindung. Eigentlich wollte ich nur sechs Wochen bleiben, doch es sieht inzwischen so aus, als würde ein ganzes Leben daraus. Denn auf dem Haus gab es nicht nur ein billiges Zimmer, sondern auch immer etwas zu erleben - auch heute noch, wenn ich immer mal wieder da bin. Im Buch kommt viel Alkohol vor, zudem diverse Verbindungen unterschiedlicher Gattung, Trinkrituale, das Fechten, die Frage nach Historismus, Chauvinismus oder harmlosem "Trachtenverein", seltsame Typen, eine vernachlässigte Freundin, ein paar andere Frauen, ein Revoluzzer, die Uni, einige Kneipen, eine jamaikanische Gottheit, die Bands "Minor Threat" und "Fuck No!" und ein sehr schöner Baum.
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