Fusseliges aus Frankfurt

Willkommen zurück beim verspätetsten Blog westlich von [wahllose, im Internet völlig bedeutungslose geographische Angabe]. Wir waren im Januar stehen geblieben – im Januar 2014 immerhin. Um es mir leicht zu machen steige ich mit einem Quickie wieder ein. Denn Frankfurt ist nun mal so derart unweit von meiner Wohnstatt, dass ich mich nach dem Lesungsabend dort am 17. Januar 2014 ganz unspektakulär nach ein paar wenigen Bier wieder auf die Schiene geschwungen und nachhause begeben habe. Das ist eigentlich sehr schade, denn bei der Alten Prager Landsmannschaft Hercynia hätte sich mit Sicherheit ein lustiger Abend verleben lassen.

Total fusseliges Bild

Total fusseliges Bild

Lustig war eingangs natürlich vor allem der dusselig-fusselige Autorenvogel namens Hohage. Nicht etwa durch gewollte oder gar gekonnte Humorbeiträge, sondern weil er beim Betreten des Landser-Hauses so ziemlich als erstes nach einer Fusselrolle rief. Der in die Jahre gekommene schottische Pullover war in gut sichtbaren Anteilen dem Hemde anhängig geworden. Diese gleich nach Fukushima einzustufende Katastrophe behob sich jedoch dank fuxiger Fusselrolle schnellstens. Ich vermute gar, man hätte schlimmstenfalls darüber hinweg gesehen. Dass die lieben Waffenbrüder von mir nun aber mit einem derart kurzen Blogeintrag gestraft werden, dass sollten sie mir übel nehmen, weil es eigentlich völlig unverzeihlich ist und ich mir dafür gar nicht genug Asche aufs Haupt streuen kann. Um das noch zu unterstreichen, füge ich hier noch eben ein unterbelichtetes, schlechtes Bild des Hauses in Frankfurt bei.

Das sieht jetzt wirklich alles sehr lumpig aus, was aber – wie gesagt – einzig am fussel-dusseligen Autor dieses Blogs liegt. Den haben an demselben Abend immerhin dann noch ein paar Kieler Krusenrotter gekapert und für Juni zu sich bestellt. Gar nicht schlecht trotz all der Fusselei!

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Über trinkzwang

Das Buch:          Männer-WG mit Trinkzwang    ab 02.07.2012 im Handel "Nenn mich gern weiter Burschi. Ich für meinen Teil bin Sängerschafter. Wir singen manchmal auch vor dem Saufen."        Über die Zimmersuche landete ich 1989 in einer Studentenverbindung. Eigentlich wollte ich nur sechs Wochen bleiben, doch es sieht inzwischen so aus, als würde ein ganzes Leben daraus. Denn auf dem Haus gab es nicht nur ein billiges Zimmer, sondern auch immer etwas zu erleben - auch heute noch, wenn ich immer mal wieder da bin. Im Buch kommt viel Alkohol vor, zudem diverse Verbindungen unterschiedlicher Gattung, Trinkrituale, das Fechten, die Frage nach Historismus, Chauvinismus oder harmlosem "Trachtenverein", seltsame Typen, eine vernachlässigte Freundin, ein paar andere Frauen, ein Revoluzzer, die Uni, einige Kneipen, eine jamaikanische Gottheit, die Bands "Minor Threat" und "Fuck No!" und ein sehr schöner Baum.
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