Lesung im Saarland – die AntiFa wird aufmerksam

 

Werbeflächen

Große Werbeflächen waren angemietet worden

Saarbrücken am 10. Januar 2014: Lesung bei der Burschenschaft Ghibellinia zu Prag in Saarbrücken.
Internet am 11. März 2014: die Lesung findet Erwähnung bei der „Antifa Saar“ (klingt wie eine Fusselrolle), die das Buch unter “ ‚humoris­tis­cher‘ Burschenschafts-Folkore“ einord­net und wie man eindeutig erkennt, immer brandaktuell am Ball ist.

Zur Lesung waren die Antifasern leider nicht gekommen. Sonst hätten sie sich gleich wieder fragen müssen, was jetzt die MimiMis (Mitbürger mit Migrationshintergrund) und die Frauen auf dem chauvinistisch-heteronormativen Haus verloren hatten. Und dass mein letzter Satz Bauwerken andichtet, „heteronormativ“ oder „chauvinistisch“ sein zu können, lässt natürlich jede Antifaser kalt: alles und jeder kann chauvinistisch sein, und heteronormativ ist die ganze gesamte große Schweinewelt sowieso – mit Ausnahme aller organisierten Antifasanen natürlich. Das hat immer so ein bisschen was von Herrenrasse, finde ich, wenn jemand so alleinig das Gute, Richtige und Schöne gepachtet hat. Aber, hey, ich kann das verstehen. Wenn ich Fantasyfilme gucke, hab ich’s auch gern schwarz-weiß. Und außerdem geht’s darum gerade gar nicht…

Lustige Lesung war’s. Darum geht es. Dass mal wieder bundesbrüderlicher Besuch meinerseits da war, das war schön. Und dass der viel länger blieb, als ihm das vermutlich gut getan hat, zumal es mir nicht gut getan hat, dass ich noch länger blieb, das war auch schön – auch wenn es mir, wie gesagt, nicht gut getan hat. Jedenfalls reden wir hier von den kleinen Stunden des Tages bzw. der Nacht, die langsam dann schon wieder größer werden, bis es dann irgendwann hell wird, aber das war’s noch nicht ganz. War ja auch im Januar. Dass es bei Ghibellinia zwei sehr nette mehr oder minder dauerhafte „Hausbesetzerinnen“ gibt oder zumindest bis zum Januar 2014 gab, ist noch erwähnenswert. Sie seien eigentlich immer da, sagten die beiden, obwohl höchstens eine der Burschenschaft durch Paarbindung verbunden war – jedenfalls bis Januar 2014. Aber das sind natürlich jetzt Interna, von denen ich gar nicht weiß, ob die jetzt hier…oder was dann die Antifasern daraus…? Ach, Du dickes Ei! Lassen wir das besser.

Haus

Nicht direkt im Zentrum

Jedenfalls wünsche ich der Ghibellinia, dass das Taxi bald wieder in Betrieb geht oder gar bereits ist (?), denn ein bisschen weit weg von allem ist es schon das Haus. Aber wenn es bei der nächsten Party wieder einen Abholdienst gibt, dann klappt das bestimmt wieder mit der vollen Hütte.

 

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Über trinkzwang

Das Buch:          Männer-WG mit Trinkzwang    ab 02.07.2012 im Handel "Nenn mich gern weiter Burschi. Ich für meinen Teil bin Sängerschafter. Wir singen manchmal auch vor dem Saufen."        Über die Zimmersuche landete ich 1989 in einer Studentenverbindung. Eigentlich wollte ich nur sechs Wochen bleiben, doch es sieht inzwischen so aus, als würde ein ganzes Leben daraus. Denn auf dem Haus gab es nicht nur ein billiges Zimmer, sondern auch immer etwas zu erleben - auch heute noch, wenn ich immer mal wieder da bin. Im Buch kommt viel Alkohol vor, zudem diverse Verbindungen unterschiedlicher Gattung, Trinkrituale, das Fechten, die Frage nach Historismus, Chauvinismus oder harmlosem "Trachtenverein", seltsame Typen, eine vernachlässigte Freundin, ein paar andere Frauen, ein Revoluzzer, die Uni, einige Kneipen, eine jamaikanische Gottheit, die Bands "Minor Threat" und "Fuck No!" und ein sehr schöner Baum.
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