Große Stadt dieses Köln…

 

Köln

Große, große Stadt!

Wenn man so extrem gebildet ist wie der Herr Autor persönlich, dann ergänzt man unvollständige Informationen, die man von ahnungslosen CVern erhält natürlich um ihre fehlenden Teile. Soll man sich am 12.12.2013 also zur Lesung bei der K.D.St.V. Asgard in der „Heinestraße“ in Köln einfinden, gibt man selbstverständlich „Heinrich-Heine-Straße“ ins Navi ein und ist stolz darauf, dem CVer – wenngleich in dessen Abwesenheit – mal so richtig gezeigt zu haben, wo der Barthel den Most holt. Wenn der halt nicht weiß, der CVer, dass der Herr Heine auf den Namen Heinrich getauft wurde, dann grinst man sich einen und weiß das selber besser. So lernt man letztlich noch viel mehr. Zum Beispiel, dass die „Heinestraße“ und die „Heinrich-Heine-Straße“ in Köln etwa 9 Kilometer weit auseinander liegen und man im Adventsmarktsverkehr mit dem Auto eine knappe halbe Stunde von der einen zur anderen benötigt…

Köln

Gefährlich Esche

Es hätte natürlich auch schlimmer kommen können. Ich hätte zum Beispiel die K.D.St.V. Asgard irgendwo zwischen Vatikan, Midgard, Wanenheim, Niflheim und Muspellsheim suchen können. Beim Versuch, durch ein Wurmloch dorthin zu gelangen, wäre mindestens das Navi überhitzt und der Warpkern wäre vermutlich instabil geworden. Vermutlich wäre ich letzten Endes aus irgendeiner intergalaktischen Kurve geflogen, voll gegen Yggdrasil geknallt und dann hätte mich der Fenriswolf vernascht. Gerade nochmal Glück gehabt.

Wie es allerdings 1923 bei der Verlegung von Düsseldorf nach Köln zur nordisch-mythologischen Benennung einer katholischen Verbindung kam, bleibt mir schleierhaft. Schließlich wurde da auf der einen Seite einer ans Kreuz genagelt und auf der anderen Seite hat einer einen Hammer (aaaaalt…). Das passt zwar handwerklich ganz gut zusammen, religiös aber eher weniger. Auf der Webseite der Asgarden steht dazu leider auch nicht viel.

Wie dem auch sei, es wurde trotz Verspätung von einer knappen Stunde eine schöne Lesung und ein langer Abend – wie immer eigentlich. Und mit sowohl einem Bundesbruder wie auch noch einem echten Blutsverwandten in der Besucher lustiger Schar war’s gleich noch besser.

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Über trinkzwang

Das Buch:          Männer-WG mit Trinkzwang    ab 02.07.2012 im Handel "Nenn mich gern weiter Burschi. Ich für meinen Teil bin Sängerschafter. Wir singen manchmal auch vor dem Saufen."        Über die Zimmersuche landete ich 1989 in einer Studentenverbindung. Eigentlich wollte ich nur sechs Wochen bleiben, doch es sieht inzwischen so aus, als würde ein ganzes Leben daraus. Denn auf dem Haus gab es nicht nur ein billiges Zimmer, sondern auch immer etwas zu erleben - auch heute noch, wenn ich immer mal wieder da bin. Im Buch kommt viel Alkohol vor, zudem diverse Verbindungen unterschiedlicher Gattung, Trinkrituale, das Fechten, die Frage nach Historismus, Chauvinismus oder harmlosem "Trachtenverein", seltsame Typen, eine vernachlässigte Freundin, ein paar andere Frauen, ein Revoluzzer, die Uni, einige Kneipen, eine jamaikanische Gottheit, die Bands "Minor Threat" und "Fuck No!" und ein sehr schöner Baum.
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