Nazifreie Zone

So sind'se in Göttingen

So sind’se in Göttingen

Ja, Göttingen… Stadt der Baseballschläger und der gewalttätigen Banden, die ohne lange zu fragen andersartige krankenhausreif schlagen. Ja, Göttingen, da war ich vor einem Monat, nicht in Rostock. Das ist zwar jetzt polemisch, aber wer undifferenziert zuschlägt hat auf jeden Fall viel gemeinsam – egal, wen er oder sie zum Ziel hat.
Aber ich war ja nicht da, um mich in Straßenschlachten zu stürzen oder die Welt zu verbessern. Trotzdem war die Begrüßung in Göttingen durch die abgebildeten Aufkleber eine gewisse Bestätigung für das, was man eben so hört. Denn die klebten direkt dort, wo ich mein Auto noch außerhalb des Zentrums abstellte. Unverhauen allerdings auch tunlichst ohne Couleur, wie einem das allgemein in GÖ geraten wird, gelangte ich dennoch zum schönen Haus der Sängerschaft Gotia et Baltia Kiel zu Göttingen, hielt dort eine hübsche Lesung und trank dann mit den Verbandsbrüdern noch ein wenig in Garten, Keller und Innenstadt weiter.

  • Baseballschläger: 0
  • AntiFanten (erkennbare): 0
  • Okapis: ebenfalls 0
  • Ergebnis der persönlichen Statistik: In Göttingen gibt es wenig Okapis

    Denn irgendein Ende muss ich jetzt finden – ich fahre morgen in den Urlaub.

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  • Über trinkzwang

    Das Buch:          Männer-WG mit Trinkzwang    ab 02.07.2012 im Handel "Nenn mich gern weiter Burschi. Ich für meinen Teil bin Sängerschafter. Wir singen manchmal auch vor dem Saufen."        Über die Zimmersuche landete ich 1989 in einer Studentenverbindung. Eigentlich wollte ich nur sechs Wochen bleiben, doch es sieht inzwischen so aus, als würde ein ganzes Leben daraus. Denn auf dem Haus gab es nicht nur ein billiges Zimmer, sondern auch immer etwas zu erleben - auch heute noch, wenn ich immer mal wieder da bin. Im Buch kommt viel Alkohol vor, zudem diverse Verbindungen unterschiedlicher Gattung, Trinkrituale, das Fechten, die Frage nach Historismus, Chauvinismus oder harmlosem "Trachtenverein", seltsame Typen, eine vernachlässigte Freundin, ein paar andere Frauen, ein Revoluzzer, die Uni, einige Kneipen, eine jamaikanische Gottheit, die Bands "Minor Threat" und "Fuck No!" und ein sehr schöner Baum.
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