Danke, Mutter! …oder Fehler, Leser, Lesungen, Post, etc.

Bild aus der HNA

Ganz normale Typen

In bald zwei Monaten mit dem gelben Buch auf dem Markt, gab es natürlich manche Rückmeldungen. Mal abgesehen von „Likes“ bei Facebook und Kommentaren im Blog, habe ich auch ein paar sehr direkte Nachrichten und Anfragen zum Buch erhalten. Echte Beschimpfungen blieben dabei bisher aus – auch wenn der eine oder andere jetzt sicher anmerken möchte „Da hattest Du mich dann wohl nicht richtig verstanden.“

Natürlich bin ich auch auf einige inhaltliche Fehler im Buch aufmerksam gemacht worden, die ich hier aber nicht alle aufzählen werde, weil man ja nicht jede Nase auf alles stoßen soll und es ja auch viel mehr Spaß macht, selber zu suchen, wo in „Ben Hur“ die Armbanduhr und in „Troja“ das Flugzeug zu sehen ist. Die letzten zwei Rechtschreibfehler (abgesehen von der „Contrahage“), die sich durch gefühlte siebzehn Lektoratszyklen geschlichen haben, hat auch schon jemand gefunden. Drei Mal darf man raten wer…richtig: meine Mutter. Danke, Mutter!

Meistens aber waren die angebrachten Korrekturen gekoppelt an Hochachtungsschlucke, Chapeaus und Ähnliches fürs Buch als Ganzes – vor allem aus korporierten Kreisen aber zum Glück nicht ausschließlich. Von Unitas, CV und VDSt bis DS, CC, DB und WSC gab’s manch nettes Wort zum Buch, das für einiges Gepiesel und Geknatter von anderen Seiten durchaus entschädigt hat. Obwohl ich auch an vielen Beiträgen letzterer Art meinen Spaß hatte – ob ich den nun haben sollte oder nicht. Die bisher schönsten Rückmeldungen allerdings waren ein paar aus nicht-korporierten Kreisen, die eben trotzdem was mit dem Buch anfangen konnten und angeblich sogar manchmal laut lachen mussten und eine besondere Meldung aus der DB: vom Kommers einer Freiburger Burschenschaft nämlich erreichte mich – in offensichtlicher Ermangelung einer Couleur-Postkarte – ein rückseitig beschriebenes Kommers-Programm, unterzeichnet von mehr als zehn Waffenbrüdern. Es fallen die Worte „treffliche Darstellung“…“hat uns sehr durstig gemacht“ und das Ganze endet mit einem fröhlichen „Bierjunge – Hängt!“. Dank denen, die jetzt wissen, dass ich sie meine. Der Bierjunge wird bei nächster Gelegenheit ausgetragen – z.B. am 29.11.

Über das Wintersemester 2012/13 sind inzwischen 6-7 Lesungen auf Korporationshäusern geplant und ein paar weitere, auch in „zivilen“ Locations, in Diskussion. Leider kann ich allzu viel mehr als „ordentlich arbeitender“, nicht nur schreibender Mensch gar nicht wahrnehmen und musste eine Anfrage aus Berlin schon ablehnen – jedenfalls zum vorgeschlagenen Termin. Spannend ist dabei, dass sich meine allernächste geographische Umgebung – abgesehen von Heidelberg – bisher eher bedeckt hält. Will sagen, ich komme auch gerne mal nach Karlsruhe, Mannheim, Darmstadt, Frankfurt, Mainz… da muss man nur fragen und mehr als eine Terminoption parat haben. Und wo wir gerade dabei sind, könnten sich Spiegel, Jürgen von der Lippe, Nobelpreiskomitee und Günther Jauch auch langsam mal melden.

Bevor ich mich ab morgen den Kommentaren zu diesem Artikel und einigem mehr entziehe und für zwei Wochen in Urlaub gehe, löse ich noch eben auf, was die beiden Herren in der Hundetrainerkluft oben im Bild da machen. Ja, natürlich pauken die, aber was macht das Bild da? Es handelt sich um den Blickfang des jüngsten Artikels und Interviews zum Buch in der Hessisch/Niedersächsischen Allgemeinen.

Jetzt beende ich mit einer Werbepause im Anhang und setze mich in Kürze ab nach Süden.

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Anhang: Best of Amazon-Rezensionen (Stand 31.07.2012)
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Sehr gelungen & kurzweilig
„Kurz und schmerzlos: habe mich sehr unterhalten!“
Farbstudententum meets Popliteratur
„Eine bierernste, ideologiefeste Darlegung über Sinn und Wert des Couleurstudententums in der heutigen Zeit würde … nicht halb so viel Spaß machen wie dieses Buch. Spreche Hochachtung aus.“

Auch nüchtern betrachtet gut!
„Dinge mit denen ich nicht viel anfangen kann: Alkohol, Gruppendynamik, Vereinsmeierei und Nationalstolz. Dinge, mit denen was anfangen kann: Gute Unterhaltung, Lektüre ohne Schwachstellen und Autoren, die aufklären und erklären, ohne klugscheisserisch rüber zu kommen… Ich hatte von dem Thema bis dato keine Ahnung und fühle mich jetzt zumindest in der Lage, mit einem Mützenstudent darüber kommunizieren zu können, was er und seine Brüder, Füxe und Xe denn so treiben… als Urlaubslektüre innerhalb von 48 Stunden durch gehabt. Während dieser Zeit hatte ich Spaß…“

Gut lesbar und sehr unterhaltsam!
„Er schafft es jedoch mit der nötigen Dosis Humor, dass man manche Vorurteile beiseite legt …“

Ehrlich, authentisch, treffend!
„Klasse Buch! Aufschlussreich, treffend, witzig und ehrlich!“

Nettes Buch für Zwischendurch
„Absolute Kaufempfehlung auch für nicht Verbindungsmitglieder.“

macht Spaß
„Bin wahrscheinlich als verbindungsferne Frau nicht gerade die Zielgruppe Nummer eins für dieses Buch. Und habe mich bei der Lektüre dennoch äußerst gut unterhalten gefühlt. Weil es in dem Buch zwar auch um Verbindungen geht, aber vor allem um das Thema Freundschaft.“

Unterhaltung pur
„Männer-WG mit Trinkzwang zeichnet sich dadurch aus, dass es schlichtweg unterhaltsam ist.“

Von Buxen für Buxen
„…gut und witzig geschrieben.“

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Über trinkzwang

Das Buch:          Männer-WG mit Trinkzwang    ab 02.07.2012 im Handel "Nenn mich gern weiter Burschi. Ich für meinen Teil bin Sängerschafter. Wir singen manchmal auch vor dem Saufen."        Über die Zimmersuche landete ich 1989 in einer Studentenverbindung. Eigentlich wollte ich nur sechs Wochen bleiben, doch es sieht inzwischen so aus, als würde ein ganzes Leben daraus. Denn auf dem Haus gab es nicht nur ein billiges Zimmer, sondern auch immer etwas zu erleben - auch heute noch, wenn ich immer mal wieder da bin. Im Buch kommt viel Alkohol vor, zudem diverse Verbindungen unterschiedlicher Gattung, Trinkrituale, das Fechten, die Frage nach Historismus, Chauvinismus oder harmlosem "Trachtenverein", seltsame Typen, eine vernachlässigte Freundin, ein paar andere Frauen, ein Revoluzzer, die Uni, einige Kneipen, eine jamaikanische Gottheit, die Bands "Minor Threat" und "Fuck No!" und ein sehr schöner Baum.
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2 Antworten zu Danke, Mutter! …oder Fehler, Leser, Lesungen, Post, etc.

  1. Julian Bayer schreibt:

    Wohl eher „von Jodelbuxen für Buxen“ oder so 😉

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